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Immigration is Not a Crime

Ein sozio-kulturelles Kunstprojekt

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Immigration is not a crime ist ein sozio-kulturelles Kunstprojekt, das von der Migrant Refugees Family und dem afrikanischen Künstler Awoulawoula getragen wird. Awoulawoula nutzt Reggae Musik, die Poesie, den zeitgenössischen Tanz, Mode und Performances, um die Geschichten dieser Künstler*innen zu erzählen; was sie erlebt haben sowie den Alltag von Geflüchteten, Migrant*innen, Illegalisierten und Wohnungslosen.

Das Projekt umfasst drei verschiedene Teilbereiche:

Der künstlerische Teil

Hinsichtlich der Kunst hat das Projekt die Möglichkeit eröffnet, ein Musikalbum zu produzieren, auf dem die Lieder Themen wie Einwanderung, Solidarität, Abschiebung, Isolation, Kapitalismus und Imperialismus angesprochen werden. Von diesen Liedern ausgehend, wurden Videoclips, Dokumentarfilme und Minireportagen gedreht.

Darüber hinaus soll ein Theaterstück auf die Beine gestellt werden, das auf einer langen Version der Lieder basiert. Während der Theaterinszenierungen kommen das Body Painting und die Mode ins Spiel.

Der soziale Teil

Das Projekt bietet Treffen für Coaching und Mentoring, um den Geflüchteten Selbstvertrauen und Antriebskraft zurückzugeben. Jenseits der Tatsache, dass ihnen das notwendige Selbstvertrauen und Energie zurückgegeben wird, will das Projekt aufzeigen, wozu Geflüchtete und Migrant*innen fähig sind.

Das Projekt drängt die Geflüchteten, sich selbst zu organisieren, damit sie ihre Probleme selbst in die Hand nehmen. Es möchte die Geflüchteten dabei unterstützen, sich zusammenzutun, um eine treibende Kraft zu werden und den ersten Schritt auf andere zuzugehen und so das Bild, das die Gesellschaft von ihnen hat, zu verändern.

Andererseits stellt schon das Projekt selbst einen Ort der Begegnung, einen Arbeitsplatz und einen Ort für den sozialen und kulturellen Austausch dar, wo Menschen sich unabhängig von Status und gesellschaftlicher Schicht begegnen und wahre Freund*innenschaften schließen können. Eine Möglichkeit, um gegen die Einsamkeit und den sozialen Druck zu kämpfen.

Der politische Teil

In Deutschland möchte das Projekt Präsentationen durchführen und Workshops anbieten.

  • in linken Bars in Berlin und Brandenburg
  • an Universitäten
  • in Festsälen

Das Projekt möchte Aufführungen an Orten verwirklichen, wo das Publikum „normalerweise“ keinen Kontakt zu Migrant*innen, Geflüchteten oder Wohnungslosen hat; Orte wie Kunstgalerien oder Theater.

In der Zukunft will das Projekt zudem mit professionellen Eventagenturen zusammenarbeiten, damit sich die Künstler*innen beruflich weiterbilden und ein noch größeres Publikum erreichen können.

Später will das Projekt auch in Afrika und in Länder des globalen Südens aktiv werden, um mit Jugendlichen über die Folgen des kulturellen Imperialismus und Kapitalismus zu reden. Das Pilotprojekt in Afrika ist der Verein „Mental Décolonisé“, der aktuell zu dem Projekt „crépu et mélanine à gogo“ arbeitet und das örtliche Produzieren und Konsumieren (Made in Africa) hervorzuheben. Weiterhin soll gegen die Abwertung unserer Kulturen und gegen die mediale Neo-Kolonisierung sowie den Hass gegen sich selbst (Depigmentierung usw.) angekämpft werden. Wir fördern die Entwicklung zukunftsfähiger Ideen, indem herkömmliche afrikanische Traditionen und Gegebenheiten neu gedacht werden. Wir wollen Zukunftsperspektiven schaffen und Jugendlichen die Hoffnung zurückgeben, dass sie wieder Erfolg im Leben haben können.

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